Die Fahrradwerkstatt in Freudenstadt benötigt einen neuen Standort! Da das Diakonische Werk umzieht, kann die bisherige Werkstatt in der Herrenfelderstrasse nur noch bis Ende November genutzt werden.
 
Die Werkstatt stellt reparierte Fahrräder zur Verfügung und bietet außerdem einen Reparaturservice für Migranten und wirtschaftlich Benachteiligte an. Sie hat jeden Mittwoch zwei Stunden lang geöffnet. Das Angebot wird von den Anwohnern von Freudenstadt und Umgebung häufig in Anspruch genommen.
 
Um diesen Service weiterhin anbieten zu können, benötigen wir bald möglichst einen neuen und zentralen Standort.
 
Wer kann helfen?

Die Werkstatt in der Herrenfelder Straße 26 in Freudenstadt ist jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Seit der Eröffnung wurden viele Fahrräder instandgesetzt und haben neue Besitzer bekommen. Die Fahrradwerkstatt wird sehr gern von jung und alt besucht.

Dringend gesucht

  • werden Menschen, die sich in der Fahrrad-Reparaturwerkstatt engagieren möchten, die Räder wieder flott machen können und ihr Wissen und Können an Asylsuchende weitergeben;
  • werden gebrauchte und gut erhaltene Fahrräder für Flüchtlinge und Menschen mit kleinem Geldbeutel: Mobilität ist ein zentraler Schlüssel für eine gesellschaftliche Teilnahme. Wer also einen Drahtesel abgeben kann, der kann ihn gerne in der Herrenfelder Str. 26 in Freudenstadt abgeben.

 

Am 4. August 2018 in Freudenstadt: Etwa 100 Menschen waren gekommen. Wir vom Freundeskreis Asyl hatten orange Tücher vorbereitet. Viele kamen aber bereits in Orange. Nach einigen Reden stimmte Pfarrer Itzek mit uns zusammen "We shall overcome" an. Ein für alle bewegender Moment!
Wir wurden oft gefragt: Wann wiederholt ihr die Veranstaltung? Ich hoffe, dass die Politiker die vielen tausend Menschen, die gestern überall in Deutschland zusammengekommen sind, gehört haben und dass sich nun etwas ändert. Wenn nicht: Wir können immer wieder einen Day Orange ausrufen. 
We are many; they are few !

Auszug aus einer Rede:
Wir stehen hier als die wirklich anständigen Deutschen, für die Humanität, Christentum und Nächstenliebe keine leeren Worte sind, sondern Werte, die wir in die Tat umsetzen.

Wir stehen hier, weil wir von unseren Politikern genau das fordern: Das ganze Gerede vom christlichen Abendland bringt nichts, wenn es von denen, die es im Munde führen, nicht in die Tat umgesetzt wird.

Wir stehen hier und heute weil wir der ertrunkenen Menschen gedenken und weil wir unsere Politiker mahnen, sich an die UN Menschenrechtscharta und an unser Grundgesetz zu halten und nicht denen die am lautesten schreien nachzulaufen

Artikel im Schwarzwälder Boten über die Mahnwache:
Schwarzwälder Bote vom 4. August 2018

Benefizkonzert zu Gunsten des Freundeskreises am 19.November 2011 in der Martinskirche (bitte anklicken)

Maseltov

Arikel im Schwarzwälder Boten vom 21.11.2016